Kontakt - FAHRGAST Tirol
Aktuell - FAHRGAST Tirol
Link => Schlichtungsstelle
Link => VVT / VTG
Links => allgemein
E-Mail senden

Presseaussendungen des ArbeitsKreises FAHRGAST Tirol finden Sie auch unter:


Fahrplanwechsel am 13.12.09: Versuch einer Bewertung
Auch heuer kann wieder festgehalten werden, dass die neuerliche Ausweitung des Taktfahrplanes in Tirol zum Fahrplanwechsel am 13.12.2009 grundsätzlich in die richtige Richtung geht und sehr zu begrüßen ist. Ganz ohne kritische Anmerkungen geht’s aber auch heuer nicht:
Versuch einer Bewertung aus Fahrgastsicht
(AK FAHRGAST Tirol)

Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".
Download Fahrplanwechsel - Versuch einer Bewertung aus Fahrgastsicht.pdf

Fahrplanwechsel am 14.12.08: 'Taktloser' Taktfahrplan auf Tirols Schienen

Es muss ganz generell festgehalten werden, dass die Ausweitung des Taktfahrplanes in Tirol zum Fahrplanwechsel am 14.12.2008 grundsätzlich in die richtige Richtung geht und sehr zu begrüßen ist (exemplarisch seien genannt: werktäglicher 60-Minuntentakt auf der Osttiroler Drautalbahn; täglicher 30-Minutentakt auf der Stubaitalbahn zwischen Kreith und Innsbruck; werktäglicher 30-Minutentakt auf der Brennerbahn zwischen Steinach und Innsbruck). Allerdings weist der Tiroler Taktfahrplan diverse "Schönheitsfehler" auf, welche einige kritische Anmerkungen unumgänglich machen:

Die Tiroler Verkehrspolitik lässt zwar einerseits keine Gelegenheit aus, dem Bund in Wien Steuermilliarden für den Bau von Transitschneisen wie Brenner Basistunnel (Bahn) oder Tschirganttunnel (Straße) aus der Tasche zu reißen. Aber andererseits lässt das Engagement der Tiroler Verkehrspolitik doch sehr zu wünschen übrig, wenn es darum geht, die Infrastruktur bestehender Bahnstrecken mit Hilfe des Bundes so in Schuss zu bringen, dass darauf ein landesweiter lückenloser integrierter Taktfahrplan eingerichtet werden kann. Deshalb muss der Tiroler Taktfahrplan teilweise mit "anstößig, deplatziert, fehl am Platz, geschmacklos, peinlich, unangebracht, unangemessen, ungehörig, unhöflich, unpassend" - also gemäß Synonymwörterbuch Duden mit "taktlos" - apostrophiert werden. Dieser "taktlose" Taktfahrplan tritt insbesondere auf einigen Tiroler Regionalbahnen recht deutlich in Erscheinung:

* Misslungene Taktknoten bringen für Anschlussreisende lange Wartezeiten (Lienz, Drautalbahn).

* In der morgendlichen Frühspitze - also ausgerechnet dann wenn am meisten Fahrgäste unterwegs
   sind - hat der Taktfahrplan plötzlich ein Loch und wird zum Humpel- bzw. Stolpertakt (Stubaitalbahn).

* Ein Zug macht wenige Kilometer vor einem Bezirkshauptort Endstation und fährt wieder retour,
    weil es die mangelhafte Infrastruktur nicht anders zulässt (Reutte, Außerfernbahn).

Um aus einem "taktlosen" Taktfahrplan einen lückenlosen integrierten Taktfahrplan zu machen, braucht es auf politischer Ebene entschlossenes Handeln wie in der Schweiz. In der Schweiz wurden alle Bahnstrecken, an denen dies aus fahrplantechnischer Sicht notwendig war, durch gezielte Investitionen in die Infrastruktur während einer 17-jährigen Vorbereitungszeit so adaptiert, dass am 12. Dezember 2004 ein neuer landesweiter integrierter Taktfahrplan eingeführt werden konnte, und zwar nach dem Motto: "Häufiger, rascher, direkter und bequemer!" In Tirol ist man davon noch weit entfernt! Welche Forderungen deshalb an politische MandatsträgerInnen gestellt werden müssen, wurde vom "ArbeitsKreis FAHRGAST Tirol" in nachstehender, herunterladbarer PDF-Datei kurz und bündig zusammengefasst:

Tiroler Regionalbahnen – "taktloser" Taktfahrplan – eine Analyse
(AK FAHRGAST Tirol)

Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Tiroler Regionalbahnen - taktloser Taktfahrplan - eine Analyse.pdf

Aufruf an Fahrgäste, Beschwerden einzubringen
AK FAHRGAST Tirol fordert nach Rücksprache mit dem für den öffentlichen Personennahverkehr in Tirol verantwortlichen Landesrat Anton Steixner (ÖVP) Fahrgäste dazu auf, gegen Qualitätsverschlechterungen im Bahnverkehr Beschwerden einzubringen. Wo genau Beschwerden einzubringen sind, entnehmen Sie bitte der
Pressemeldung (AK FAHRGAST Tirol)
Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".
Download Aufruf an Fahrgaeste, Beschwerden einzubringen.pdf

ÖBB-Qualitätsoffensive mit negativem Vorzeichen

Geisterzüge, Geisterbahnhöfe, Automatenfriedhöfe, Vandalismus, etc. sind auf dem Vormarsch!
Letztverantwortung für diese Qualitätsverschlechterungen liegt bei den zuständigen PolitikerInnen! Trotz starker Schadstoffbelastung im Tiroler Luftsanierungsgebiet bleibt die Einrichtung eines kundenfreundlichen Bahnverkehrs als Alternative zum motorisierten Individualverkehr auf der Strecke!
Pressemeldung (AK FAHRGAST Tirol)
Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Geisterzuege, Geisterbahnhoefe auf dem Vormarsch.pdf

Erste Klasse FÜR ALLE! - erster vollständig privat geführter Bahnhof

Während die Fahrpreise ständig steigen, nimmt das Kundenservice an Bahnhöfen seit Jahren merklich ab: Der Fahrgast trifft immer wieder auf Servicewüste, Vandalismus, Schmuddelei, ...

Dass es auch anders geht, wird neuerdings am Bahnhof Landsberg am Lech in Bayern demonstriert. Seit die ideal mobil AG, ein Familienunternehmen aus München, den Bahnhof gekauft hat und dieser am 9. März 2005 als erster vollständig privat geführter Bahnhof Deutschlands offiziell eröffnet wurde, steht wieder der Fahrgast mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Wer den Bahnhof noch aus jener Zeit kennt, zu der die "Deutsche Bahn" das Sagen hatte - das Kundenservice hat sich damals in Luft aufgelöst -, staunt nicht schlecht: Das muffige, leblose vom Verfall bedrohte Bahnhofsgebäude wurde zu einer Visitenkarte einer ganzen Region, indem in allen Geschäftsbereichen des Bahnhofs insbesondere auf Regionalität Wert gelegt wird. Der eine oder andere privat geführte Bahnhof dürfte auch in unseren Landen so manchem "Staatsbahn-Mauerblümchen" neues Leben einhauchen.

 

Erste Klasse FÜR ALLE!

Bahnhof Landsberg am Lech - Versuch einer Bewertung
Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Bahnhof__Landsberg_am_Lech_-_Erste_Klasse_FUER_ALLE.pdf

Barrierefreier Umbau von Bahnhöfen und Bahnhaltestellen statt Milliardengrab am Brenner!
Pressemeldung (AK FAHRGAST Tirol)
Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".
Download Barrierefreie Bahnhoefe.pdf

Brenner Basistunnel - Deutsche Bahn fährt in die Schweiz!

Für die Deutsche Bahn Netz AG hat der Ausbau des Rheinkorridors die höchst Priorität, um so den Verkehr von und zu den Nordseehäfen als Zulauf zur schweizerischen NEAT (Gotthard Basistunnel + Lötschberg Basistunnel) zu ermöglichen. In Ergänzung dazu wurde mit Unterzeichnung der Memminger Erklärung am 15.02.2008 die Grundlage für ein internationales Finanzierungsmodell zum Ausbau der Bahnstrecke München – Memmingen – Lindau geschaffen, weil dadurch von München aus eine sehr attraktive Verbindung durch den Gotthard Basistunnel in das italienische Industriedreieck Mailand/Turin/Genua entstehen wird.

Stellungnahme der Deutschen Bahn Netz AG
Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download DB Netz AG Stellungnahme.pdf

Kampf dem Eisenbahnlärm

Informationen
über das
Schweizer "Lärmsymposium"
vom 28. August 2007
siehe weiter unten unter
Kampf dem Eisenbahnlärm (II)!


Sommer 2007: 36 neue ÖBB-Talent-Triebwagen für Tirol - Reduktion des Kundenservices in den Regionalzügen zwischen Kufstein und Landeck geplant!

AK FAHRGAST Tirol kritisiert Planungen:
Schreiben an Landesrat Anton Steixner

Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Schreiben an Landesrat Steixner vom 27.09.2006.pdf

ÖBB-Talent-Triebwagen für Tirol - Stellungnahme von AK FAHRGAST Tirol
TALENT - Versuch einer Bewertung
Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".
Download TALENT_-_Versuch_einer_Bewertung.pdf

Öffentliche Verkehrsmittel sind zu teuer

Pressemeldung (AK FAHRGAST Tirol)
Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Oeffentliche Verkehrsmittel sind zu teuer.pdf

Bahnverbindung Innsbruck-Lienz-Innsbruck (I)

Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa kann sich
vorstellen, ÖBB durch andere Betreiber zu ersetzen!

Pressemeldung (AK FAHRGAST Tirol)

Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Van_Staa_Bahnverbindung_Innsbruck-Lienz-Innsbruck.pdf

Bahnverbindung Innsbruck-Lienz-Innsbruck (II)

Seit 2004 Chefsache der beiden Landeshauptleute

Dr. Luis Durnwalder und DDr. Herwig van Staa?!?!?!

Pressemeldung (AK FAHRGAST Tirol)

Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Bahnverbindung_Innsbruck-Lienz-Innsbruck.pdf

Regionalbahn Innsbruck

Regionalbahnprojekt in Innsbruck gefährdet!

Pressemeldung (AK FAHRGAST Tirol)

Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Regionalbahnprojekt_in_Innsbruck_gefaehrdet.pdf

Brenner Basistunnel - Tunnellösung, die am St.-Nimmerleins-Tag entlastende Wirkung entfaltet, wird abgelehnt!

Forderung von Sofortmaßnahmen

gegen schadstoffbelastete Luft

Pressemeldung (AK FAHRGAST Tirol)

Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Sofortmassnahmen gegen schadstoffbelastete Luft.pdf

Brenner Basistunnel nicht geeignet, um Wettbewerbsfähigkeit der Eisenbahn zu erhöhen

5. Mai 2006: Studie der Münchner "Vieregg-Rössler GmbH, Innovative Verkehrsberatung" bestätigt: Der Brenner Basistunnel und der Ausbau der Brenner-Eisenbahnachse sind nicht geeignet, um die Wettbewerbsfähigkeit der Eisenbahn gegenüber der Straße zu erhöhen. Die Studie mit dem Titel "Verkehrsentlastung im bayerischen Inntal - Aufspaltung des Güterzug- und LKW-Verkehrs statt Konzentration auf eine einzige Route" wurde von der "Bayerischen Inntalgemeinschaft e.V." in Auftrag gegeben und kann von der Internetseite der Inntalgemeinschaft als PDF-Datei heruntergeladen werden:

Brenner Basistunnel - Studie der "Vieregg-Rössler GmbH"
im Auftrag der "Bayerischen Inntalgemeinschaft e.V."

Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".


'Trans-Europäische-Netze' (TEN) und der 'Pleitegeier'

"Geldnotstand" spricht für den "Schweizer Spatz" in der Hand
und gegen die "Tiroler Taube" auf dem Dach!!!

Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Trans_Europaeische_Netze.pdf

UVE Brenner Basistunnel - Stellungnahme von FAHRGAST - PRO BAHN Allgäu/Tirol

Das Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Umweltschutz) hat in der Zeit vom 1. Juli 2003 bis einschließlich 1. September 2003 im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung des Brenner Basistunnels das Konzept der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) und die Umweltverträglichkeitsstudie zur öffentlichen Einsichtnahme aufgelegt. Die von AK FAHRGAST Tirol und PRO BAHN Bayern getragene, grenzüberschreitend tätige Arbeitsgruppe FAHRGAST - PRO BAHN Allgäu / Tirol hat in die Unterlagen Einsicht genommen und eine Stellungnahme abgegeben, die von der zuständigen Behörde zum Akt U-5124 genommen wurde. Als Fahrgastvertretung haben wir diese Stellungnahme in erster Linie deshalb eingebracht, weil die Projektbetreiber unter dem Stichwort "Planfall 2015" davon sprechen, dass nach Inbetriebnahme des Brenner Basistunnels die Bahnstrecke im Tiroler Unterinntal teilweise überlastet sein wird, sodass der dichte Regionalverkehr mit zahlreichen Halten möglicherweise reduziert oder gar eingestellt werden soll. Während allseits das Wort von einer Attraktivierung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Mund geführt wird, sprechen sich die Projektbetreiber für einen Abbau desselben aus! Das und vieles andere ist nicht im Sinne der Fahrgäste und muss deshalb verhindert werden.

Brenner Basistunnel-UVE-Konzept - Versuch einer Bewertung
Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Brenner-UVE-Konzept.pdf

Kampf dem Eisenbahnlärm (I)

AK FAHRGAST Tirol startet EU-weite
Initiative zur REDUKTION DES EISEN-
BAHNLÄRMS an der Schallquelle

Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Reduktion_des_Eisenbahnlaerms.pdf

Kampf dem Eisenbahnlärm (II)

Neue Möglichkeiten zur REDUKTION DES
EISENBAHNLÄRMS an der Schallquelle

Am 28. August 2007 fand im SBB-Industriewerk Olten (Schweiz) ein "Lärmsymposium" statt, auf dem das so genannte "Leichte und lärmarme Güterwagendrehgestell – LEILA-DG" vorgestellt wurde. Von Seiten der Industrie liegt die federführende Entwicklung in den Händen der Josef Meyer Transport Technologie AG, Rheinfelden, Schweiz (Dr. Dominik Suter, Vorsitzender der Geschäftsleitung). Auf wissenschaftlicher Ebene wird die Entwicklung des LEILA-DG von der Technischen Universität Berlin, Fachgebiet Schienenfahrzeuge; Prof. Dr.-Ing. Markus Hecht; Dipl.-Ing. Johannes Keudel) betreut. Wenn man die sehr weit verbreiteten, konventionellen Güterwagendrehgestelle der Bauart Y 25 mit Graugussbremssohlen durch das neu entwickelte LEILA-DG ersetzt, kann eine Reduzierung des Schalldruckpegels - also des "Lärms" - um ca. 18 (!!!) Dezibel erreicht werden. Diese Lärmreduktion ist einerseits äußerst bemerkenswert, weil die derzeit in Europa teilweise erfolgende Umstellung von Y-25-Drehgestellen mit Graugussbremssohlen auf Y-25-Drehgestelle mit Kunststoffverbundbremssohlen den "Lärm" nur um ca. 8 bis 10 Dezibel reduzieren kann. Die Lärmreduktion durch das LEILA-DG ist andererseits aber auch deshalb bemerkenswert, da man bei Lärmschutzwänden in der Regel recht zufrieden sein muss, wenn der Schalldruckpegel um ca. 15 Dezibel reduziert werden kann (Nebenbemerkung: Dass Lärmschutzwände den Schalldruckpegel um ca. 20 Dezibel oder etwas mehr reduzieren, kommt eher selten vor). Da das LEILA-DG im Gegensatz zum Y-25-Drehgestell einen so genannten Kreuzanker besitzt, verbessert sich das Bogenlaufverhalten insbesondere bei engen Gleisbögen, so dass sich 1. das "Kurvenkreischen" stark reduziert und 2. die Kosten für die Traktionsenergie fallen, weil weniger Energie aufgewendet werden muss, um einen Güterzug fortzubewegen. Das zukünftige Infrastrukturbenützungsentgelt (Trassenpreis) sollte daher europaweit lärmabhängig und verschleißabhängig gestaffelt werden. Auf diese Weise wäre ein Anreiz gegeben, dass wesentlich leisere und energiesparende Drehgestelle zum Einsatz kommen. Einen Fachartikel der Technischen Universität Berlin zum LEILA-DG findet man auf der Josef Meyer Transport-Technologie-AG-Homepage: Bitte hier klicken!

Da bei einem Güterwaggon letztlich auch vom Rahmen, von den Puffern etc. Lärmemissionen ausgehen, müssen auch diese Lärmquellen reduziert werden. Durch das Anbringen von Antidröhnbeschichtungen konnten im Rahmen der so genannten "Arbeitsgemeinschaft Low Noise Train" (ARGE LNT) bereits beachtliche Erfolge erzielt werden. Der ARGE LNT gehören die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und die Italienischen Staatsbahnen (Ferrovie dello Stato, FS) an. Die öffentliche "Vertretungsbefugnis" der ARGE LNT obliegt der AMC Management Consulting in Wien ( http://www.amc-consulting.at  ). Die ARGE LNT arbeitet derzeit an einer Optimierung des Antidröhnanstriches und der Entdröhnungsplatten für den Wagenkasten.

Eine drastische Lärmreduktion direkt an der Schallquelle wird allerdings nur dann gelingen, wenn die europäische Politik Rahmenbedingungen schafft, welche dazu führen, dass es sich "rechnet" den Schalldruckpegel - also den "Lärm" - (sound pressure level) am Rad (wheel), an der Schiene (rail), an der Schwelle (sleeper) und am Waggon (vehicle) zu reduzieren. Zur Veranschaulichung des vom Rad, von der Schiene, von der Schwelle und vom Waggon abgestrahlten Schalldruckpegels ("Lärm") möge folgende Abbildung dienen:

Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Laermquellen.ppt

Hungerburgbahn: Projekt:N - Stellungnahme von AK FAHRGAST Tirol

"Auf den Spuren des Maulwurfs durch Tirol! …

Hat der Adler im Tiroler  Landeswappen ausgedient?"

Hungerburgbahn, Projekt:N – Pressemeldung
Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste (Mac: Ctrl+Klick) auf das
Symbol und wählen Sie "Ziel Speichern unter...".

Download Hungerburgbahn_Projekt-N_-_Pressemeldung.pdf